Ein neues Lebensgefühl durch Stressabbau

Stress gilt als einer der größten gesundheitlichen Risikofaktoren unserer Zeit. Stress kann nicht nur in den Zeiten der Krise oder im Beruf auftreten, sondern in jedem Bereich des Lebens, auch in der Familie, in der Liebe und auch in der derzeit beschränkten Freizeit.

Doch was ist Stress überhaupt? Was macht er mit dem Körper, wann und warum wird er gesundheitsschädlich?

Um gezielt mit Stress umzugehen, ist es wichtig, einige Grundlagen zu kennen: Stress ist das was du erlebst wenn du denkst, dass du mit einer bedrohlichen Situation nicht umgehen kannst. Der Unterschied zwischen den Anforderungen einer Situation und der Wahrnehmung davon, wie gut du mit der Situation umgehen kannst, bestimmt wieviel Stress du empfindest.

Wie gehst du mit Belastungen um?

Beim Umgang mit Stress kommen mehrere Faktoren zusammen: Äußere Bedingungen wie beispielsweise Zeitnot oder Zeitüberschuss, Isolation, eingeschränkte Freiheit oder Ungewissheit sind Stressauslöser. Wichtig dabei ist auch die Art und Weise, wie ein Mensch mit Belastungen umgeht. Ist man sich dessen bewusst, so kann man verschiedene Strategien einsetzen die helfen, Stress als Chance zur Veränderung zu sehen.

Heutzutage kennt wohl fast jeder Mensch das Gefühl unter Druck zu stehen und dadurch gestresst zu sein.

  • Stress ist beinahe für jeden etwas anderes.
  • Stress ist mehr als eine körperliche Reaktion.
  • Stress schadet unserer Klarheit und unserem Fokus und beeinflusst gleichzeitig unsere Mitmenschen.

Wusstest du, dass Stress auch als Energiequelle einsetzbar ist, indem du das Stresserlebnis neu wahrnehmen lernst – und genau dabei hilft dir meine Methode der prozessorientierten Körperarbeit.

In meiner Praxis sehe ich seit 2008 was Dauerstress mit dem Körper macht.

Einladung zur Selbstreflexion:

Wer kennt nicht dieses Gefühl, das Stress den Körper erstarrt, sodass z.B. der Nacken unflexibel wird; man/frau aus den Gedankenschleifen nicht mehr herauskommt, oder der Stress schlaflose Nächte bereitet?

Die erste Ebene ist, herauszufinden wie du in der Stresssituation denkst.

Überprüfe für dich, ob dein Kopf immer wieder das Gleiche denkt. Z.B.: Ich bin gestresst!

Versuche, dich nicht mit dem Pauschalsatz zufrieden zu geben.

Sei neugierig, welches Gefühl sich dahinter verbirgt. Ist es Betroffenheit weil dich viele Negativnachrichten erreichen? Oder hast du viel zu erledigen? Spürst du ein Gefühl der Machtlosigkeit?

Die zweite Ebene ist, spielerisch deine automatische Handlung in der Stresssituation unter die Lupe zu nehmen.

Was tust du in der Situation? Basiert die Handlung auf eine Herz-Entscheidung, oder ist sie eine Wiederholung, die vielleicht sogar mit einem Widerwillen verbunden ist.

Bist du stolz auf dein Tun, oder nicht? Wenn nicht, erlaube dir eine neue Wahl zu treffen, vielleicht gibt es eine andere Möglichkeit, die dich gleichzeitig auch stärkt.

Die dritte Ebene widmet sich den Emotionen.

Was fühlst in der Situation?

In der vierten Ebene geht es um die Körperempfindung

Nimmst du in der Stresssituation deinen Körper wahr?  Das ist eine starke Ressource, denn das Geheimnis besteht darin die Stressempfindung nicht zu blockieren.

Die Lösung ist: Jene Emotionen, die durch den Reiz ausgelöst werden, wahrzunehmen, sie zu akzeptieren und den Körper dabei zu entspannen. Das erfordert Aufmerksamkeit und eine natürliche Bereitschaft. In diesem Zustand kann der Körper das Gefühl verarbeiten, ohne dass eine Emotion die Oberhand hat. Der Körper besitzt eine eigene emotionale Intelligenz, wenn wir es erlauben. Nutze diese Chance zur Verbesserung, es bringt dir mentale Souveränität und körperliche Stärke.

Mit prozessorientierter Körperarbeit unterstütze ich dich dabei solche Stresssituationen zu bewältigen, in Zukunft damit besser umzugehen, und den Stress als Lehrerin oder Lehrer zu sehen. Bei Fragen zum Thema schreib mir eine Nachricht oder ruf mich an.

Ich freue mich von dir zu lesen oder zu hören!

Herzlichst

Ramona Matschnigg